3 Wörter, die Sie nicht in Ihrer Beziehung sagen sollten
Klar, in einer gesunden Partnerschaft darf es auch mal krachen - solange Sie sich danach wieder lachend in den Armen liegen können. Aber es gibt auch Wörter, mit denen Sie Ihren Partner unbewusst verletzen. Welche das sind und wie Sie sie umgehen können, lesen Sie hierWas Sie in einer Beziehung lieber nicht sagen sollten
Eine hitzige Diskussion, ein kleines Streitgespräch: Da kann einem gegenüber dem Partner schon mal ein Wort rausrutschen, das man später bereut. Wir reden nicht von fiesen Schimpfwörtern und persönlichen Beleidigungen. Die haben in einer Partnerschaft sowieso nichts verloren. Was wir meinen sind die kleinen, unbeabsichtigen Wörter, die wir täglich benutzen, die bei unserem Partner aber mitunter einen ganz schön bitteren Beigeschmack hinterlassen und unsere Beziehung langsam aushöhlen können.
Diese Wörter sollten Sie in einer Beziehung auf keinen Fall aussprechen:
"Du"
"Du hörst mir nicht zu", "Du hast schon wieder..." Diskussionen, die mit einem "Du" beginnen, laufen in einer Partnerschaft meist auf ein schlechtes Ende hinaus. Mit einem "Du hast", "Du bist" etc. implizieren Sie automatisch, dass Sie Ihrem Partner einen Vorwurf machen.
Besser: Sagen Sie "Ich fühle mich nicht richtig verstanden" oder "Ich würde mir wünschen, dass das, was ich sage, auch gehört wird." So teilen Sie Ihrem Partner in einer Ich-Botschaft mit, dass Sie sich nicht angehört fühlen.
Läuft Ihre Beziehung generell momentan ein bisschen aus dem Ruder? Esther Boyki, Familien- und Ehetherapeutin, will ein geheimes Rezept gefunden haben, um die eigene Beziehung wieder ins Lot zu bringen. Basis davon ist nur eine einzige Frage, die Sie Ihrem Partner stellen sollten.(*)
"Solltest"/"Müsstest"
Sätze, in denen ein "solltest" vorkommt, kommen bei Ihrem Gegenüber in der Regel nicht gut an. Warum? Weil Sie Ihrem Partner mit einem "du solltest" indirekt zeigen, dass Sie sich schlauer, klüger oder besser fühlen und Ihren Partner dadurch automatisch abwerten - auch, wenn Sie das gar nicht damit bezwecken wollten. Kein Wunder, dass ihm ein "Du solltest mal wieder den Müll herunterbringen" nicht gefällt.
Besser: "Ich würde mich freuen, wenn du heute den Müll herunterbringen könntest" Damit können Sie ausdrücken, was Sie sich wünschen, ohne Ihren Partner herabzuwürdigen.
"Erwarte"
"Ich hätte erwartet, dass du dich häufiger um den Haushalt kümmerst." Hört sich dieser Satz in Ihren Ohren auch extrem negativ an? Liegt daran, dass er extrem negativ ausgedrückt ist. Ein "Ich hätte erwartet, dass..." steckt voll von einer großen Portion Vorwürfe.
Besser: "Ich würde mir wünschen, dass du mir etwas mehr im Haushalt hilfst." Damit haben Sie das gesagt, was Sie wollten - aber bei Ihrem Partner wird es so mit Sicherheit besser ankommen.
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(*) Beziehung retten mit dieser FrageEine einzige Frage soll dafür sorgen, dass die eigene Beziehung (wieder) an Qualität gewinnt. Sie werden überrascht sein
Die Situation ist vertrackt: Sie haben immer noch Gefühle für Ihren Partner, aber die Fronten sind verhärtet und Diskussionen werden schnell hitzig. Stopp!
Diese Frage kann Ihre Beziehung retten
Familien- und Ehe-Therapeutin Esther Boykin will das Geheimrezept gefunden haben, um der eigenen Beziehung noch einmal auf die Sprünge zu helfen. Stellen Sie Ihrem Partner die Frage: "Was brauchst du von mir?"
Bedürfnisse definieren
Die bewusst offen gehaltene Frage, das glaubt zumindest Boykin, soll den Partner zum Nachdenken anregen. Die Frage ist positiv, lässt Raum für Kreativiät und hilft bei der Definition der Bedürfnisse. "Wenn Sie Ihren Partner fragen, was er wirklich von Ihnen braucht, muss er sich selbst über seine Erwartungen an Sie und die Beziehung klar werden", so Boyskin. "Paare denken leider viel zu selten darüber nach, was sie wirklich brauchen, sie fühlen sich einfach nur unglücklich." Ein weitere Vorteil der Frage: Durch die neue (und überraschende) Situation entgehen beide der eingefahrenen Diskussionsstruktur.
Mehr Aufmerksamkeit? Mehr Freiheit? Mehr gemeinsame Zeit?
Versuchen Sie's! Stellen Sie die Frage - und versuchen Sie dann, gemeinsam eine Lösung zu finden.

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