dimanche 14 mai 2017

Fasten – das bringt’s!



Schlanke Linie
Natürlich verlieren Sie Gewicht, wenn Sie tagelang nichts essen. Ein großer Teil davon ist aber Wasser. Fettdepots werden zwar auch angeknabbert – zwei bis drei Kilo sind in einer Fastenwoche drin. Allerdings schaltet der Körper auf Sparflamme und kommt anschließend mit weniger Nahrung aus. Das meiste für die Figur bringt Fasten, wenn Sie es nutzen, um anschließend bewusster zu essen. Wer sich während des Fastens bewegt, verliert zudem mehr Fett und weniger Muskelmasse. 

Normalisierte Zuckerwerte
Fasten kann bei Typ-2-Diabetes ein kleines Wunder bewirken. Es beeinflusst den Blutzuckerstoffwechsel. Unter anderem werden die Körperzellen wieder sensibler für Insulin. Manche Diabetiker können nach einer Fastenkur ihre Medikamente reduzieren oder sogar ganz weglassen. Aber Achtung: Kranke Menschen, insbesondere Diabetiker, sollten nur unter ärztlicher Aufsicht fasten! 

Schutz fürs Herz
Neben den Blutzuckerwerten sinken beim Fasten auch Cholesterinspiegel und der Blutdruck – und zwar mit Glück auch langfristig. Damit reduziert sich die Gefahr für verkalkte Gefäße, Herzinfarkt und Schlaganfall. Eine Schlüsselrolle bei diesen Phänomenen spielt das Bauchfett. Es produziert Botenstoff, die den Stoffwechsel ungünstig beeinflussen. Schwinden die Fettdepots in der Körpermitte, werden auch weniger Botenstoffe produziert. 

Gelinderter Schmerz
Beim Fasten können manche Schmerzpatienten ihre Schmerzmittel deutlich reduzieren. Eine mögliche Erklärung: Zu Beginn des Fastens steigt der Cortisolspiegel. Das Hormon wirkt wie ein körpereigenes Schmerzmittel.

Fasten bei Krebs
Den Tumor beim Fasten einfach weghungern? Klingt gut, klappt aber nicht, und kann sogar lebensgefährlich sein! Viele Krebspatienten nehmen ohnehin dramatisch ab. Anders sieht es mit kurzzeitigem Fasten direkt vor der Chemotherapie aus: Sie wirkt dann besser und hat weniger Nebenwirkungen. Der Grund: Gesunde Körperzellen verlangsamen beim Fasten ihren Stoffwechsel und nehmen so weniger Gift auf. Für Krebszellen gilt das Gegenteil. Das zeigen zumindest Tests an Mäusen.

Jubelnde Gelenke
Ob Arthrose, Gicht oder Rheuma: Auch die Gelenke profitieren von einer Fastenkur. Neben dem erwähnten schmerzlindernden Effekt reduziert Fasten auch Entzündungsprozesse im Körper. Ein Grund dafür ist der Verzicht auf tierische Fette. Die darin enthaltenen Arachidonsäuren fördert sonst Entzündungen. Gleiches gilt für alle Eiweißstoffe, die bei jeder Mahlzeit in den Körper gelangen und die Zahl der weißen Blutkörperchen im Blut messbar ansteigen lassen. 

Schlagkräftige Immunabwehr
Die meisten Krankheitserreger gelangen über die Nahrung in den Körper. Daher ist der Darm der Körperteil mit der aktivsten Immunabwehr. Durch den Verzicht auf Nahrung werden beim Fasten deutlich weniger Krankheitserreger aufgenommen. Das entlastet das Immunsystem und kann sich positiv auf seine Schlagkraft auswirken. 

Gute Laune
Wer Hunger hat, kriegt schlechte Laune. Beim Fasten gilt das allerdings nicht – im Gegenteil! Zum einen verschwindet das Hungergefühl, wenn der Darm entleert ist. Zum anderen scheint Fasten den Spiegel des Glückshormons Serotonin anzuheben – es wird langsamer wieder abgebaut als sonst. Es wirkt also wie ein natürliches Antidepressivum. Die Stimmung steigt. Bei manchen hält dieser erfreuliche Effekt auch längerfristig an. 

Schlacken adé?
Hartnäckig hält sich die Überzeugung, dass wer fastet, seien Körper von schädliche Schlacken befreit. Wissenschaftlich haltbar ist das nicht – der menschliche Körper ist ohnehin ein Entgiftungsgenie. Nieren, Leber und Verdauungstrakt entfernen oder neutralisieren die meisten Gifte innerhalb weniger Stunden von selbst. Schlacken ansammeln, die beim Fasten entsorgt werden müssten, tut der Körper also nicht.

Für wen Fasten tabu ist
Wer krank ist, sollte nur unter ärztlicher Aufsicht fasten. Für manche Menschen ist Fasten sogar ganz tabu. Dazu gehören Kinder, Schwangere, Stillende und alte Menschen – und solche, die ohnehin untergewichtig oder gar magersüchtig sind. Außerdem Personen mit Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen. Auch wer unter anderen schweren Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs leidet, sollte (mit Ausnahme kurz und direkt vor der Chemotherapie) keinesfalls fasten.  

samedi 13 mai 2017

Eine Liste von 30 kleinen Dingen, die Dein Leben glücklicher machen

Wir alle haben Wünsche, Bedürfnisse und Ängste. Aktivitäten, die uns glücklich machen, sind wichtig für uns.  Doch was so zentral ist, kann auch zu Ausweichmanövern führen. Darum sollte die Jagd nach Glück nicht zu sehr unsere Entscheidungen beeinflussen. Konzentriere dich stattdessen auf die kleinen Dinge, die als solche notwendig sind, anstatt dein Glück von großen Aktionen abhängig zu machen. Glück ist im Endeffekt kein Ziel, sondern eine Reise, und mit jedem Schritt solltest du die Aufregungen und Freuden, die das Leben zu bieten hat, umarmen. Hier ist eine Liste von 30 kleinen Dinge, die du tun kannst, um im Leben glücklicher zu werden.
  1. Sei dankbar und zeige Dankbarkeit. Es geht nicht darum, was dir fehlt, sondern darum, was du in diesem Moment hast. Finde einen Weg, deine Dankbarkeit auszudrücken.
  2. Verfolge den richtigen Beruf. Tue das, was Arbeit und Spaß in deinem Leben verbindet.
  3. Hör damit auf, perfekt sein zu wollen.Niemand ist es.
  4. Lerne, andere zu tolerieren. So wie wir selbst nicht perfekt sind, sind es auch die Menschen um uns herum nicht.
  5. Vergleiche dich nicht mit anderen. Versuche stattdessen, eine bessere Version von dir selbst zu sein.
  6. Beginne jeden Tag mit einem Lächeln.
  7. Träume und hoffe auf das Beste. Es gibt keinen Grund, immerfort besorgt zu sein.
  8. Verzeihe und lerne, anderen zu vergeben.
  9. Mach eine Pause von Social Media und verbringe etwas Zeit mit dir selbst.
  10. Meditiere
  11. Hilf jemandem in Not. Es muss nicht Geld sein, aber jemand könnte sich über deine Zeit oder Energie freuen.
  12. Du wirst immer Fehler machen, solltest diese aber nicht allzu ernst nehmen.
  13. Höre zu oder nimm an interessanten, zum Nachdenken anregenden Diskussionen teil.
  14. Sei vernünftig.Nicht jeder wird deine Meinung oder Glauben akzeptieren.
  15. Versuchen nicht, jeden Streit zu gewinnen.
  16. Setz dir Ziele, diese können kurz- oder langfristig sein.
  17. Bewege dich regelmäßig und versuche, fit zu bleiben. Dein Körper ist dein Fahrzeug zum Erfolg.
  18. Feier deine Gewinne und umarme deine Verluste auf die gleiche Weise.
  19. Vermeide negative Phrasen wie „kann ich nicht.“ „Das werde ich nicht.“ „Es geht nicht.“ Sei immer positiv und bedenke, dass die Welt ein Ort der erstaunlichsten Möglichkeiten ist.
  20. Es könnte ein Dankesbrief oder deine Pläne für die Zukunft sein.
  21. Meide den Umgang mit toxischen Menschen.
  22. Gehe Risiken ein. Lerne, deine Ängste zu umarmen und meistere Herausforderungen mit Bravour.
  23. Lerne loszulassen, wenn sich Dinge außerhalb deiner Kontrolle befinden. Das Leben wird immer unfair sein und sich nicht an unseren Vorstellen orientieren. Schätze das, was du hast und versuche nicht krampfhaft an Dingen festzuhalten.
  24. Sei dir deiner Stärken und deiner Schwächen bewusst. Am Ende gibt es so viel, dass wir tun oder machen können. Wenn du weißt, was auf dich zutrifft kannst du aufhören, dich an Orte oder Grenzen zu drängen, die gegen deine Werte und Wünsche verstoßen.
  25. Bewältige Veränderungen. Du solltest flexibel und anpassungsfähig werden. Die Dinge werden nie gleich bleiben. Die Zeit geht einen Weg der Heilung, der Errichtung und der Veränderung. So wirst du verstehen, dass Dinge passieren. Anstatt ein Opfer der Veränderung zu sein, solltest du ein Meister darin werden.
  26. Hör auf zu jammern und Entschuldigungen zu finden. Übernimm Verantwortung für dein Handeln, um eine Situation oder die Dinge zu verbessern, die dich umgeben.
  27. Iss richtig und schlafe so ausreichend wie möglich. Auch wenn Menschen dir weismachen wollen, dass du deine Ziele nur mit harter Arbeit und Schweiß  erreichen kannst: Es ist wichtig, zu verstehen, dass ein gesunder Körper von entscheidender Bedeutung für deinen Erfolg ist.
  28. Setze Prioritäten. Man kann nicht alles auf einmal jagen. Wähle vielmehr jene Aktivitäten, die dir wichtig sind und gib deinen Zielen unterschiedliche Prioritäten.
  29. Hör auf, dauernd beschäftigt zu sein. Konzentriere dich darauf, produktiv zu sein und schätze die Momente der Stille.
  30. Reise und sammle neue Erfahrungen.Wer weiß, was uns auf der anderen Seite erwartet.

dimanche 23 avril 2017

Warum wir Menschen uns immer auf das Negative stürzen 

Habt Ihr Euch auch schon gefragt, warum wir Menschen so scharf sind auf Negativ-Schlagzeilen, und wie es kommt, dass sämtliche Versuche, eine Zeitung mit positiven Nachrichten heraus zu bringen, in der Vergangenheit gescheitert sind?
Aus psychologischer Sicht ist die Antwort total einfach: 
Das Positive ist statisch, das Negative dynamisch. 
Was heisst das? 
Etwas Positives verlangt nicht nach Handlung; man kann es so lassen, wie es ist. 
Etwas Negatives jedoch weckt in unserem Unterbewusstsein sofort nach einer Aktion. Da muss etwas getan werden. Das muss sich ändern. Das darf so nicht weitergehen.
Selbst dann, wenn wir nach einigem Nachdenken herausfinden, dass wir als einzelner Mensch in bestimmten Situationen nichts tun können: Der unbewusste Drang nach Handlung bleibt bestehen. 
Der Adrenalinspiegel ist automatisch höher, wenn wir Negativ-Meldungen hören.

mardi 18 avril 2017



L'erreur des insomniaques


Une des mauvaises stratégies classiques des insomniaques est d’essayer de dormir plus en se couchant plus tôt.
Certains vont donc passer 12 heures allongés dans leur lit mais ne vont pas dormir plus de 4 heures, ce qui aggrave souvent leur insomnie.
Au contraire, il ne faut se coucher que lorsqu’on commence à somnoler.
L’organisme interprète alors le fait de se mettre au lit comme un signal de sommeil et va provoquer l’endormissement.
L'une des thérapies les plus efficaces contre l'insomnie est d'associer la chambre à coucher exclusivement avec le sommeil. La lecture, la télévision, le travail doivent être réservés à d’autres pièces.
Veillez aussi à ce que la chambre soit bien sombre et fraîche (entre 15 et 20° maximum, quitte à maintenir les extrémités du corps bien au chaud avec des chaussettes, un bonnet de nuit ou une bouillotte).
En cas d’insomnie de plus de 20 minutes, vous pouvez quitter votre lit et n’y revenir que lorsque la somnolence se fait sentir. 
D’autres méthodes originales, les thérapies de relaxation, ont démontré leur grande efficacité pour soulager les troubles du sommeil.
Elles sont basées sur le principe selon lequel les patients souffrant d'insomnie affichent des niveaux élevés d'éveil physiologique et cognitif tout au long de la journée et de la nuit.
La tomographie par émission de positrons, une méthode d’imagerie médicale, a montré que le cerveau de ces patients utilise plus de glucose, ce qui est le signe d’une vigilance anormalement élevée.
Les thérapies relaxantes visent à désactiver cette hyper-vigilance. La plupart (cf. tableau) peuvent être auto-administrées par les patients après un conseil thérapeutique initial. Elles doivent être utilisées plusieurs semaines au moins.

Technique
Commentaire
Training autogène
Il s’agit d’une méthode de relaxation profonde proche de l’autohypnose. La méthode consiste à se détendre en invoquant des sensations de pesanteur et de chaleur dans différentes parties du corps. Les exercices vont de 5 à 30 minutes par jour. Peut être initié très rapidement.
Biofeedback
Il s’agit d’un ensemble de techniques dont l’objectif est de donner au patient le contrôle sur son propre corps, via des signaux physiologiques, de façon à prévenir ou traiter les conséquences du stress ou des problèmes de santé. Nécessite un apprentissage avec des appareils.
Hypnose ericksonnienne
Il s’agit d’un état de profonde relaxation, pendant lequel le patient va pouvoir s’exprimer librement et laisser l’hypnothérapeuthe accéder à l’inconscient pour initier un changement et l’amener à trouver lui-même les solutions à ses problèmes. Nécessite un thérapeute ou l’apprentissage de l’autohypnose.
Visualisation
Technique de visualisation en mettant l’accent sur des images agréables ou neutres. Reproduire une image mentalement, visualiser un paysage paisible… demande de l’entraînement.

Méditation concentrative
Fixer son attention sur un objet, un mot, un son, une prière… Demande beaucoup d’entraînement.
Méditation
de pleine conscience
Cette forme de méditation, appelée mindfulness, consiste à s’observer et observer de façon délibérée, au moment voulu et sans porter de jugement, le moment présent. Nécessite un apprentissage.
Cohérence cardiaque
On respire et inspire 6 fois par minute, pendant 5 minutes, 3 fois par jour. Peut être pratiquée avec un minimum d’entraînement.
Relaxation musculaire progressive
L’attention est centrée sur un groupe musculaire, qui est mis en tension au signal du thérapeute. On maintient la concentration pendant 5 secondes, puis on lâche 15 à 30 secondes. On se fixe sur la sensation de relaxation avant de passer à un autre groupe musculaire. La progression va généralement des pieds aux muscles faciaux. Demande un peu d’entraînement.

Les avez-vous essayées ? En avez-vous seulement entendu parler ?
Et la phytothérapie (médecine par les plantes), l’avez-vous considérée pour vous aider à retrouver le sommeil ?
Car elle aussi propose des solutions à tester avant d’en venir aux somnifères.

Trois infusions pour mieux dormir
L’aubépine pour détendre votre corps
Déjà utilisée dans la Grèce antique, l’aubépine est aujourd’hui recommandée partout en Allemagne. Et ce n’est pas un hasard : elle contient des flavonoïdes et des procyanidines qui agissent comme antioxydants et régularisent le rythme cardiaque.
L’aubépine vous aide à vous détendre en soulageant votre cœur – surtout si vous faites de l’hypertension. Votre rythme cardiaque diminue, votre respiration ralentit. Votre corps est alors au repos, ce qui favorise l’endormissement.

Le tilleul comme sédatif
Depuis toujours, les fleurs de tilleul sont consommées en infusion contre la fatigue nerveuse et l’insomnie. Autrefois, on faisait prendre aux enfants surexcités un bain d’eau infusée au tilleul pour les calmer avant de dormir.
Le tilleul agit, tout comme l’aubépine, sur le système cardiaque : en empêchant l’hypercoagulation sanguine et le rétrécissement des artères.

La valériane améliore la qualité du sommeil
La valériane est recherchée pour ses racines. De nombreuses études ont démontré l’activité de la valériane sur le système nerveux central : elle est relaxante, sédative et spasmolytique – c’est-à-dire qu’elle agit contre les spasmes musculaires.
Par ailleurs, des enregistrements des ondes cérébrales pendant le sommeil ont confirmé que la valériane améliorait la structure du sommeil.
Si vous cherchez d’autres plantes efficaces contre l’insomnie, je vous recommande d’essayer la camomille, le pavot de Californie, le griffonia, le houblon ou l’ eschscholtzia.


Enfin, il serait dommage de ne pas parler de certaines huiles essentielles (HE), qui agissent pour créer une ambiance olfactive propice à la détente, harmoniser la sphère nerveuse et favoriser le sommeil : lavande vraie, mandarine, orange douce, ravintsara, marjolaine, camomille noble, etc.
L’effet apaisant, sédatif et anxiolytique de la lavande a été particulièrement démontré par les études [1] [2]. Il est possible de l’utiliser de nombreuses façons :
Dans le bain : prendre un bain pendant 20 minutes est relaxant et soulage des tensions dues au stress. Pour ne pas retarder l’endormissement, l’eau doit être à une température située entre 35 et 38°. Les huiles essentielles ne se mélangeant pas directement dans l’eau, utilisez une base de savon liquide ou un dispersant dans lequel vous diluerez 15 à 20 gouttes d’huile essentielle. Mélangez bien avant de verser dans l’eau du bain.
Dans un diffuseur électrique : diffusez dans la chambre 15 à 30 minutes avant le coucher un mélange à parts égales d’HE de mandarine et de lavande.
En application : au moment du coucher, appliquez 3 gouttes d’HE de ravintsara pure sur la face interne des poignets et respirez profondément la fragrance plusieurs fois de suite. Vous pouvez ensuite ajouter 5 gouttes sur des points stratégiques du corps comme le plexus solaire ou la plante des pieds.
Vos muscles se relâchent, votre vigilance se relâche, le rythme de votre respiration se ralentit… Le sommeil vous gagne et vous emmène vers ce voyage de quelques heures dont votre corps a tant besoin. Sa deuxième vie.

Le bon sommeil commence avec lui
Vous allez peut-être sourire, mais un bon sommeil commence… avec un bon matelas.
Pour bien comprendre, rappelez-vous qu’il y a sous votre peau un réseau de petits vaisseaux sanguins, les capillaires.
Lorsque vous vous allongez sur une partie du corps pendant un long moment, le poids réduit le flux sanguin à travers les capillaires, ce qui prive la peau d'oxygène et de nutriments importants.
Cela conduit les cellules nerveuses et les capteurs de la douleur dans la peau à envoyer un message à votre cerveau pour vous faire changer de position.
En vous tournant, vous restaurez le flux sanguin dans la région qui était compressée, mais vous interrompez brièvement votre sommeil.
C’est pourquoi un bon matelas est un matelas qui, en réduisant les points de pression, diminue d’autant le nombre de fois où vous aurez à changer de position pendant votre sommeil.

Dormir enfin sans somnifères
Si vous prenez régulièrement des somnifères pour vous endormir, connaissez-vous ce chiffre? 
Une étude publiée dans le British Medical Journal Open a montré qu’à partir de 18 prises de médicaments hypnotiques (somnifères) par an, le risque de décès des personnes est multiplié… par 3,5 [3] !
18 prises par an, soit à peine plus d’une… par mois ! Et un risque de mourir multiplié par 3,5!
C’est effarant.
Et c’est dire à quel point la prise de somnifères doit être un traitement exceptionnel, qui ne doit surtout pas se prolonger dans le temps.
C’est dire aussi qu’avant d’accepter la pilule qu’on risque de vous faire avaler dès la première petite insomnie, il faut avoir exploré les nombreux remèdes naturels, efficaces et sans danger, pour retrouver le sommeil.

Etes-vous inscrit à l’école du sommeil ?
Pour beaucoup de spécialistes, l’insomnie devrait trouver des réponses de premier recours, avant tout traitement médicamenteux, dans les thérapies cognitives et comportementales (TCC) dispensées par des professionnels de la psychologie [4].
Ces séances ressemblent un peu à des « leçons de sommeil », qui peuvent se dérouler seul ou en groupe, généralement en 4 à 8 séances.
Dit comme ça, on peut penser que c’est étrange : qui a besoin d’une leçon pour s’endormir ?
Ces thérapies donnent pourtant des résultats positifs chez 2 patients sur 3, en moins d’un mois, avec une réduction de 50% du temps d’endormissement [5].
D’abord parce qu’elles les aident à redonner de l’importance au sommeil et à ne pas le considérer comme du temps mort ou perdu. C’est aussi l’occasion de repérer les mauvaises habitudes des patients insomniaques et les mauvaises stratégies mises en place pour retrouver le sommeil.
Le sommeil est en effet une période d’activité au même titre que l’éveil. Ce qui change, c’est que vos perceptions sensorielles sont réduites. Mais votre corps poursuit son activité, sous une autre forme : il s’efforce d’accomplir plusieurs tâches pour récupérer de la journée, assurer son entretien, et se préparer à la journée suivante.
C’est une piste à envisager si aucune des méthodes décrites dans cette lettre ne fonctionne.

Santé ! 

Ibuprofen ist gefährlich. Aber es gibt Alternativen

Von Jörg Zittlau | Veröffentlicht am 21.03.2017
Ibuprofen und Diclofenac kommen nicht aus den Negativschlagzeilen heraus

Ibuprofen und Diclofenac gehören in die Hausapotheke wie die Butter in den Kühlschrank. Nun zeigt sich, dass sie enorme Risiken haben. Doch es gibt Alternativen. Und einen großen Hoffnungsträger.

Der Schnupfen hört auf, doch der Herzschlag leider auch. Eine Erkältung allein kann schon unangenehm sein, doch wenn man sie mit Ibuprofen behandelt, kann sie tödlich enden. Denn dann verdreifacht sich, wie jetzt taiwanische Forscher ermittelt haben, das Risiko für einen Herzinfarkt. „Ärzte sollten diesen Zusammenhang unbedingt im Hinterkopf behalten“, warnt Studienleiter Cheng-Chung Fang von der National Taiwan University. Und die zahlreichen Selbstanwender von Ibuprofen natürlich auch.

Erst Magen- und Darmgeschwüre, jetzt auch noch Warnungen vor Infarkten. Ibuprofen und Diclofenac kommen nicht aus den Negativschlagzeilen heraus. Ihr Wirkungsmechanismus stellt sich immer mehr als Verhängnis heraus: Als sogenannte Nichtsteroidale Antirheumatika (NSA) hemmen sie ein Enzym namens Cyclooxygenase, was zwar einerseits Entzündungsprozesse hemmt, andererseits aber auch Thrombozyten dazu anregt, sich zu verklumpen und Gefäßverschlüsse zu provozieren.

Ibuprofen hat seinen guten Ruf verloren
Dass es sich dabei keineswegs um ein vernachlässigbares Bagatellrisiko handelt, zeigt eine Erhebung an knapp 29.000 dänischen Patienten mit Herzstillstand. Demnach steigt die Wahrscheinlichkeit für diesen kardiologischen Super-GAU um 22 Prozent, wenn in den 30 Tagen zuvor Ibuprofen eingenommen worden ist; bei Diclofenac liegt die Steigerung sogar bei 50 Prozent.

„Diese Quoten“, resümiert Studienleiter Gunnar Gislason vom Universitätshospital in Gentofte, „sollten uns nachhaltig daran erinnern, dass NSA nicht harmlos sind“. Wobei im Hinblick auf Diclofenac ohnehin schon weithin Vorsicht herrscht. Denn bei diesem Mittel merken viele Anwender schon nach wenigen Tagen, dass ihnen das Mittel auf den Magen schlägt. Doch Ibuprofen hatte bisher einen eher guten Ruf, es schien harmloser zu sein als sein NSA-Verwandter Acetylsalicylsäure (ASS).

Auch das wirkungsschwache Paracetamol unter Verdacht
Vor allem HNO-Ärzte schätzen die „Ibus“, weil sie zuverlässig bei Halsschmerzen helfen. Dass sie nun auch als brisantes Risikomedikament einzustufen sind, trifft hart. Denn welches Schmerzmittel bleibt dann noch, das man hoffnungsvoll und halbwegs angstfrei einnehmen kann? Internist Cheng-Chung Fang rät zu Paracetamol. Jedenfalls bei Schnupfen, „insofern es auch als Fiebersenker wirkt“.

Schmerzmittel können Risiko für Herzinfarkt steigern
Einige häufig benutzte Schmerzmittel können das Risiko eines Herzinfarkts erhöhen. In einer Studie werden vor allem Ibuprofen und Diclofenac erwähnt. Besonders Herzpatienten sind gefährdet.

Doch kann man dieses Mittel, auch wenn es Kleinkindern als Zäpfchen verabreicht wird, wirklich noch als risikoarm bezeichnen? So ermittelte man an der Ohio State University, dass schon die übliche Ein-Gramm-Dosis Paracetamol unempathisch macht, also unser Mitgefühl für andere Menschen dämpft. Außerdem steht es im Verdacht, bei Kindern, deren Mutter das Mittel während der Schwangerschaft geschluckt hat, das Asthmarisiko zu erhöhen und umgekehrt den Intelligenzquotienten zu senken. Und das alles, obwohl Paracetamol unter den Schmerzhemmern als eher wirkungsschwach gilt.

Das klingt nicht gerade nach einer echten Alternative zu Ibuprofen. Vielleicht sollte man lieber einen Blick auf traditionelle Heilpflanzen werfen. Wie etwa auf die Pestwurz. Sie wurde bereits im griechischen Altertum als krampflösendes Mittel eingesetzt, und dieser Effekt erstreckt sich laut klinischen Studien offenbar auch auf die Blutgefäßkrämpfe der Migräne. Pestwurz enthält zwar potenziell schädliche Alkaloide, doch die werden hierzulande bei der Herstellung der Extrakte ausgewaschen.

Pestwurz und Pfefferminzöl können helfen
Einreibungen mit Pfefferminzöl auf Stirn und Schläfen helfen bei Spannungskopfschmerzen, weil sie die Schmerzübertragung von der Haut zum zentralen Nervensystem hemmen. In einer Studie der Essener Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin bewährten sich die guten alten Krautwickel in der Behandlung von Knieschmerzen. Ihre Wirkung war ähnlich hoch wie bei den kommerziellen Diclofenac-Gels.

Ebenfalls äußerlich angewendet wird der Pfefferwirkstoff Capsaicin. Er blockiert bestimmte Schmerzrezeptoren, sodass er sogar die Qualen einer Gürtelrose lindern kann. Allerdings reizen die „Pfeffer-Auflagen“ oft die Haut, die Patienten sehen dann so aus, als wenn sie ungeschützt in der Sonne gelegen hätten. Wissenschaftler modifizierten daher im Labor das Capsaicin zu Capsazepin, das so sanft wirkt, dass man es wahrscheinlich sogar innerlich anwenden und dadurch die Schmerzrezeptoren körperumgreifend dämpfen könnte. Jetzt muss sich der „Designer-Pfeffer“ noch im klinischen Test bewähren.

„Designer-Opium“: Der größte Hoffnungsträger
Dies gilt auch für das „Designer-Opium“, den derzeit größten Hoffnungsträger der Schmerzmedizin. Denn dass Opiate als Schmerzmittel kaum zu toppen sind, ist schon lange anerkannt. Und jetzt hat man endlich auch einen Weg gefunden, ihre starken Nebenwirkungen abzuschalten. Ausgangspunkt ist die Entdeckung, dass Opiate nicht nur die Schmerzwahrnehmung im Gehirn dämpfen, wo die Nebenwirkungen ausgelöst werden. Sondern sie blockieren die Schmerzen auch dort, wo sie entstehen, also im entzündeten Gewebe.

Dies bedeutet, wie Christoph Stein von der Charité Berlin erklärt, dass man Wirkung und Nebenwirkung voneinander trennen kann. Der Anästhesiologe hat deshalb mit seinem Team eine Variante des Opiats Fentanyl entwickelt, die nur im sauren Milieu des entzündeten Gewebes andockt und das Gehirn in Ruhe lässt. Im Rattenversuch hat sie sich bereits bewährt: Die Tiere hatten deutlich weniger Schmerzen, und das ohne Atem- und Suchtprobleme und auch ohne die für Opiate typischen Verstopfungen.

Bis zur Serienreife des Opiats: Warten und Tee trinken
Bis zur Arzneimittelreife dieses Designer-Opiats wird jedoch noch eine Weile vergehen. Bis dahin heißt es: Abwarten – und Tee trinken. Denn in einer Studie der University of Guelph, Kanada, profitierten Patienten mit schwerer Arthritis davon, wenn sie täglich zwei Tassen grünen Minztee tranken. Und die Wirkung war umso stärker, je mehr Rosmarinsäure der Tee enthielt. Was dafür spricht, dass diese Substanz offenbar schmerz- und entzündungshemmend wirkt.

Grüne Minze ist als Zutat von Zahnpasta und Kaugummi eigentlich keine Unbekannte, nur dass mit diesen Produkten eben keine therapeutische Dosis erreicht wird. Man darf also nicht damit rechnen, dass Kreuz- oder Knieschmerzen nach dem Zähneputzen abklingen.

lundi 17 avril 2017

NULL BOCK AUF KARMA


Ein Mann steht am Ufer eines Flusses und versucht, mit seinen bloßen Händen Fische zu fangen. Während Stunden müht er sich vergeblich ab, immer wieder entgleiten ihm die Fische. Hinter ihm erscheint ein weiser alter Mann und spricht ihn sanft an:
»Ich kann dir zeigen, wie du ein Netz knüpfen kannst, mit welchem du in kurzer Zeit viele Fische fangen wirst«.
Der Mann am Fluss hört kaum zu, wendet sich nicht einmal um, und setzt seine wenig aussichtsreiche Tätigkeit fort. Ungeduld: und missmutig brummt er:
»Ich habe jetzt keine Zeit, ich muss Fische fangen.«

Diese Geschichte ist symbolisch für das Leben der meisten Menschen in den westlichen Ländern. Wir lassen uns zu oft ablenken von allen Dingen, die uns auf den ersten Blick wichtig erscheinen, und sind blind für das, was unser Leben wahrhaftig bereichert oder leichter macht.
Die Geheimnisse des Lebens liegen uns zu Füssen, doch statt sie aufzuheben, stolpern wir ständig über sie und eilen weiter, als ob nichts geschehen wäre.
Das Leben ist ein einziger, großer Stress, denn wir müssen im Schweiße unseres Angesichts hart arbeiten - für Geld, Sicherheit, Luxus, Medizin, Hypotheken, Alimente, Umweltsteuern und dergleichen. Doch müssen wir das wirklich? Eine Legende aus Afrika möge zum Nachdenken anregen:

Ein junger Afrikaner liegt schlafend unter einer Kokospalme. Ein weißer Kolonialist weckt ihm unsanft auf: 
"Steh auf du musst zur Schule!"
"Warum?" fragt der Afrikaner erstaunt. 
"Damit du etwas lernst und die Chance hast, eine gute Ausbildung zu bekommen." 
"Wozu brauch ich die?" 
"Damit du einen guten, lukrativen Job finden kannst. Mit diesem verdienst du dann immer mehr Geld." 
"Wofür brauche ich das?" 
"Na‚ um die Menschen zu bezahlen, die für dich arbeiten werden! Je mehr Erfolg du hast, desto mehr Menschen arbeiten für dich, und desto reicher wirst du!" 
"Warum soll ich reich werden?" 
"Aber du Dummerchen, damit du im Alter nicht mehr arbeiten musst! Mit fünfzig oder sechzig Jahren bist du reich, dann kannst du dich zur Ruhe setzen, unter Palmen liegen und das Leben genießen!"
Da antwortet der junge Afrikaner:

"Das tue ich doch schon jetzt . . .?!"


Wir erleben schmerzhafte Enttäuschungen, wenn unser Lebenspartner nicht mehr mit dem Bild unseres Traummannes oder unserer Traumfrau übereinstimmt. Oft lieben wir unseren Beruf nicht, denn er ist für viele nur Mittel zum Zweck, um Geld zu verdienen. Und sind wir nicht frustriert, wenn sogar unser Körper uns im Stich lässt und wir krank werden? Denken wir nicht, dass wir Pechvogel sind, wenn wir einen Unfall haben? Schleicht sich nicht der Gedanke ein, dass die anderen stets mehr Glück haben als wir selbst? Verdrängen wir nicht sogar den Gedanken an den Tod, weil dieser nicht in unser Konzept des perfekten, kontrollierbaren Lebens passt und weil der Tod das Unbekannte, das Neue - uns ängstigt?
Wir wissen, dass wir vieles in unserem Leben verändern könnten, aber schaffen es nicht, weil wir zu müde sind, zu wenig motiviert, zu überfordert, zu viel Zeit und Energie verlieren mit dem harten Alltag mit seinen Mühen und Sorgen. Und in unserer arg beschnittenen Freizeit hetzen wir von einer Ablenkung zur anderen, auf der Jagd nach der fehlenden Befriedigung in unserem Leben und um die innere Leere und eine diffuse Angst vor den wahrhaft wichtigen Fragen zu verdrängen. 



~ aus "Null Bock auf Karma - Erleuchtung für Gestresste" von Yves E. Patak ~ 

Die schleichenden Vergiftung durch Aluminium

http://www.gesund-heilfasten.de/aluminium.html


dimanche 9 avril 2017

Gift fürs Gehirn


Chlorpyrifos ist ein Insektizid, das von der amerikanischen Firma Dow Chemical Company hergestellt wird. Stolz vermittelt die Firma auf ihrer Chlorpyrifos-Webseite, dass man das Mittel schon seit fast 50 Jahren auf dem Markt hat und dass die Sicherheit für Mensch, Tier und Natur ihresgleichen sucht. Doch das sagt leider nichts darüber aus, wie giftig es für den Menschen ist.

In Deutschland gibt es zwei Präparate mit Chlorpyrifos, die im Gemüseanbau und bei der Bekämpfung von Weg- und Rasenameisen benutzt werden. In den USA wird der Wirkstoff seit 2001 nur noch in der Landwirtschaft benutzt, da ein Vertrieb für den Haushalt und Orten mit hohem Aufkommen an Kindern von den amerikanischen Behörden verboten wurde. Dow Chemical produziert seitdem vermehrt für die Länder, bei denen eine Kontrolle des Einsatzes von Pestiziden eher lasch gehandhabt wird.

Weiter vermittelt die Firma auf ihrer Webseite (http://www.chlorpyrifos.com/consumer-safety.htm) das Bild von Sicherheit auch bei hohen Dosen. Es werden Zahlenspielchen auf der Seite für „Konsumersicherheit“ aufgeführt, denen zufolge Mäuse mit 500.000 Nanogramm pro Kilogramm Körpergewicht zugeschüttet werden können, ohne dass diese auch nur einen einzigen messbaren Effekt zeigten. 500.000 ist ein Menge Holz – aber ein Nanogramm ist winzig klein. Denn 1 Milliarde Nanogramm ergeben zusammen gerade erst 1 Gramm. Wenn man diese Zahlen einmal genau betrachtet, dienen diese offensichtlich nur dazu, einen sicheren Eindruck vorzutäuschen, da man hier ja hohe Mengen vorliegen hat. Das Augenmerk soll auf der Zahl liegen und nicht auf der Bezeichnung, dem Nanogramm.

Und so kommt es, wie es kommen muss: Wenn etwas giftig ist, dann kann auch das beste Marketing daraus keine Wunderpille drehen. Eine Forschergruppe von der Universität Columbia veröffentlichte jüngst eine Studie, die einen etwas anderen Weg ging, als Mäuse mit Chemie zu ärgern. Sie untersuchten Kinder über einen Zeitraum von 6 bis 11 Jahren, die zum Zeitpunkt der Geburt verschieden stark dem Pestizid ausgesetzt waren. Insgesamt wurden 20 Kinder mit einer Belastung von 4,4 Pikogramm (1 Billion Pikogramm = 1 Gramm) Chlorpyrifos und höher pro Gramm Serum und 20 Kinder mit deutlich niedrigeren Konzentrationen untersucht. Diese vergleichsweise geringe Menge (im Vergleich zu 500.000 Nanogramm) zeigte laut Resultat dieser Arbeit, dass die Substanz Gehirnstrukturen veränderte, die die Areale für Emotionen, Aufmerksamkeit, Sozialverhalten etc. regulieren. Die Hirnrinde dieser Gebiete sei geschrumpft, die darunter liegende weiße Substanz war dagegen erweitert.

Zu diesen Beobachtungen gesellte sich noch eine weitere bemerkenswerte Tatsache: Geschlechtstypische Merkmale im Gehirn der Kinder waren ebenfalls verändert. So sind unter normalen Umständen in einem männlichen Gehirn bestimmte Bereiche, z.B. für Lernfähigkeit, Erinnerung etc., stärker oder schwächer ausgeprägt als in einem weiblichen. Die Forscher schlossen aber aus ihren Ergebnissen, dass diese Geschlechtsunterschiede bei den stärker belasteten Kindern genau umgekehrt ausgebildet waren. Selbiges war auch schon bei Tierstudien beobachtet worden.

Durch MRT-Kontrollaufnahmen (MRT=Magnetresonanztomografie) im Laufe der Entwicklung dieser Kinder konnten die Forscher zeigen, dass nur die stärker belasteten Kinder diese deutlichen Veränderungen an der Hirnoberfläche aufwiesen. Die Forscher stellten gleichzeitig sicher, dass zwei weitere Schadstoffe nicht mit im Spiel waren, die ähnliche Veränderungen der Hirnoberfläche bewirken: Tabakrauch und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Dies war auch mit ein ausschlaggebender Grund, warum nur 40 Kinder in die Studie aufgenommen worden waren. Es gab weitere Kinder, die aber aufgrund zu hoher Konzentrationen der zwei genannten Faktoren ausgeschlossen werden mussten.

Weiter zeigten die Forscher, dass die Konzentrationen an Chlorpyrifos bei den untersuchten Kindern noch eher milde ausfielen. Es gab Untersuchungen an Proben aus einer Blutbank in Cincinnati aus dem gleichen Zeitraum, wo die durchschnittliche Belastung bei fast 10 Pikogramm gelegen hat. Von daher sind hier entsprechend stärkere Veränderungen zu erwarten.

Wieder Kritik – wider die Kritik
Ich bemerkte bereits eingangs die fast pathetisch anmutende Marketing Webseite speziell für Chlorpyrifos und wie sie mit pseudowissenschaftlicher Eloquenz uns die Wissenschaft aufs Auge drücken will. Natürlich kommt dann auch sofort die Kritik an der Columbia Studie aus dem Hause Dow Chemical bzw. Dow Agro Sciences. Hier wird bemängelt, dass nur 40 Kinder in der Studie untersucht worden sind. Eine so geringe Zahl an Probanden sei nicht aussagekräftig. Dow dagegen beweist auf ihrer Webseite mit Mäusen (oder waren es gar Mäusekinder?), dass das Zeugs sicher sein soll. DAS nenn ich mal Marketing! Es wird weiter behauptet, dass ältere Arbeiten, die nicht zu einem angenehmen Ergebnis für Dow gekommen sind, falsche Resultate anbieten. Auch das ist Marketing. Einige dieser Arbeiten zeigten, dass erhöhte Konzentrationen an Chlorpyrifos bei Kindern im Zusammenhang standen mit erniedrigtem IQ und verschlechtertem Gedächtnis.

Auch die Tatsache, dass die Firma in den USA gezwungen wurde, ihr Pestizid für den Haushalt und weite Bereiche der Landwirtschaft zurückzunehmen, wird marketingwirksam als „Verantwortung gegenüber dem Verbraucher“ vor geheuchelt. Es fällt kein Wort zu der Tatsache, dass die EPA (United States Environmental Protection Agency) Dow massive Strafen angedroht hatte, sollte die Firma sich nicht zur Rücknahme entschließen. Schon 1995 musste Dow 732.000 Dollar Strafe zahlen, da die Firma sich geweigert hatte, der EPA Berichte über 249 Fälle von Vergiftungen mit (dem ach so sicheren) Chlorpyrifos zu überreichen. Und 2003 wurde die Firma verurteilt, eine Strafe von 2 Millionen Dollar zu zahlen. Ankläger war die Stadt New York, die gegen die illegale Werbung von Dow geklagt hatte, dass Chlorpyrifos Produkte „sicher“ seien.

Im August von 2007 gab es eine Hausdurchsuchung in Dows indischer Zweigstelle durch die indischen Behörden. Grund für die Maßnahme war die Bestechung von Beamten, die den Verkauf von Chlorpyrifos in Indien genehmigen sollten. Sprich: Denen war ihr eigenes Mittel nicht sicher genug, daher brauchten sie Unterstützung bei den indischen Behörden. Haben die dann noch ein reines Gewissen?

Fazit
Im Westen nichts Neues. In der chemischen Industrie auch nicht. Schädliche Substanzen werden als Heilmittel plakatiert (Chlorpyrifos protects – so steht es in der Webseite) und die widersprechende Wissenschaft einfach in die Tonne gestampft. Eine Hand voll Mäuse wird auf einmal als aussagekräftiger bewertet als 40 Menschen, nur weil die Ergebnisse nicht so sind, wie man sie haben will. Das ist umso lächerlicher, da in der Wissenschaft gerade die Ergebnisse, die an Mäusen gewonnen wurden, erst einmal als nicht unmittelbar auf den Menschen übertragbar gelten. Man könnte fast meinen, die Leute bei Dow hätten ein wenig zuviel von ihrem eigenen Produkt abbekommen.

jeudi 30 mars 2017

Constipation: le psyllium est la meilleure solution


Chère lectrice, cher lecteur, 
Le psyllium s’achète sous forme de poudre ou de flocons en magasin bio ou en pharmacie sous le nom de Métamucil, Regulan, Serutan. 
Vous en prenez 5 g avec un grand verre d’eau, trois fois par jour, et au bout de deux ou trois jours, vos problèmes de constipation sont résolus : les selles dures deviennent souples, les blocages se dissolvent. 
Fini le désespoir sur la cuvette, et immense soulagement quand on souffre d’hémorroïdes et de fissures anales qui redoublent le supplice de l’expulsion des morceaux gros et durs ! 

Le secret derrière le psyllium
Le psyllium n’est pas un médicament, ni même un complément alimentaire. 
C’est une plante (que l’on appelle aussi « plantain des Indes »). Plus exactement, ce sont les graines de cette plante, qui ne se digèrent pas. 
Mais ces graines ont dans leur enveloppe une substance végétale extraordinaire appelée « mucilage ». 
Le mucilage est une sorte de fibre qui se gonfle au contact de l’eau, formant un gel. Ce gel va se mêler aux aliments en digestion et les rendre plus souples, et aussi les pousser dans les intestins. 
Il existe du psyllium noir et du psyllium blond, mais ils ont les mêmes effets puisque tous deux doivent leur vertu au mucilage qui est dans leur enveloppe et qui est le même. 

Que des effets secondaires positifs
Le mucilage du psyllium forme un gel protecteur sur la paroi de l’estomac et des intestins : il n’est donc pas irritant, bien au contraire. Il soigne les maladies inflammatoires de l’intestin : syndrome du côlon irritable, diverticulite, ulcère duodénal. 
Il ne provoque pas de ballonnements ni de flatulences, contrairement aux fibres, comme le son, recommandées contre la constipation, et il est plus efficace. 
Il n’a aucun effet stimulant sur l’intestin, ce qui évite les ennuyeux phénomènes d’accoutumance des laxatifs pharmaceutiques ou des tisanes de séné et de bourdaine qui, absorbées trop souvent, désactivent les mécanismes naturels de mouvements intestinaux (appelés « péristaltisme » en langage médical) et donc aggravent la constipation à long terme. Le mucilage de psyllium est cependant moins puissant à court terme, en cas de constipation extrême. 
Il n’y a pas de risque de surdosage. Contre la constipation, on peut aller jusqu’à trois cuillères à soupe par jour, à condition de boire beaucoup d’eau en même temps. Au pire, si vous avalez une énorme quantité de psyllium, puis que vous buvez ensuite des litres d’eau, cela va gonfler et vous faire mal au ventre. Mais il n’y a pas de danger d’intoxication.
Il a aussi de nombreux autres avantages pour la santé : il réduit l’appétit, aidant les personnes en surpoids à maigrir. Il soigne la diarrhée : cela peut paraître contre-intuitif pour un laxatif, mais c’est qu’il absorbe les excès de liquide dans les intestins. Il est donc plutôt « régulateur du transit » que véritable laxatif. 
De plus, il diminue l’index glycémique des repas, c’est-à-dire qu’il ralentit la vitesse à laquelle le glucose passe dans le sang, ce qui est intéressant pour les personnes diabétiques. Au bout de six mois de consommation, il fait baisser la pression sanguine des personnes hypertendues. 

Pourquoi on n’en parle pas plus?
Eh bien si, justement, on en parle beaucoup ! Si vous cherchez sur Internet des solutions naturelles à la constipation, le psyllium est la première solution qui sort. Et si vous faites une recherche en anglais à partir du terme « psyllium husk » (« tégument de psyllium », la partie riche en mucilage), ce sont des dizaines de milliers d’articles que vous obtiendrez. 
La revue Nature [1], l’American Journal of Clinical Nutrition [2], l’American Journal of Gastroenterology [3] et tant d’autres revues scientifiques publient régulièrement des articles sur le psyllium. 
Et ce n’est pas nouveau : le psyllium est connu pour être la solution contre la constipation depuis le Xe siècle avant Jésus-Christ, chez les Égyptiens, et depuis lors il n’a jamais cessé d’être employé dans les civilisations méditerranéennes. 
Ce qui est étonnant, c’est qu’il y ait encore des personnes qui, après tout ce temps, continuent à souffrir sur la cuvette de leurs toilettes sans avoir préalablement pris du psyllium. 

Le coût
Le kilogramme de psyllium se monnaye 40 euros le kilo. Un peu plus, un peu moins, selon les endroits. 
Si, après avoir essayé, vous devenez fou de psyllium, le site psyllium.fr propose de vous en envoyer par sacs de 25 kg ! 
J’ai bien ri en imaginant l’énorme sac éventré dans un coin de la cuisine… J’imagine la famille nombreuse de constipés se bourrant de psyllium à chaque repas, finissant par ne plus manger que ça… 

Origine botanique du psyllium
Pour mes lecteurs – que j’espère nombreux – qui s’intéressent à la botanique, il est intéressant de savoir que le psyllium est une sorte de plantain originaire d’Inde et d’Iran. 
Si vous connaissez le plantain qui pousse sur nos pelouses, vous avez déjà remarqué les graines minuscules accrochées à sa fleur. Eh bien, c’est cela : il faut cinq cents de ces graines pour faire un gramme. Comme elles sont noires, elles ressemblent de loin à des puces, d’où le nom de psyllium, issu du grec psyllia qui signifie « puce ». 

Anecdote sur la constipation
Les psychologues auront certainement une explication plus ou moins culpabilisante pour moi, mais il se trouve que tous mes enfants ont eu, autour de leurs trois ans, d’inquiétants problèmes de constipation, restant bloqués jusqu’à sept jours de suite. 
On pourrait croire que c’est un problème secondaire : détrompez-vous. 
C’est eux qui ont mal au ventre et au derrière. Mais c’est vous, les parents, qui souffrez ! 
Pour les premiers, nous n’utilisions pas encore le psyllium, et je me souviens en frémissant de ces moments d’attente insoutenable. 
Rien n’est plus contagieux que les angoisses liées à la constipation. L’enfant gémit, il se couche en disant : « Caca sort pas », « Caca bloqué », et en prenant une mine déconfite. Mais en tant que parents, cela vous provoque un malaise bien pire que si c’était vous-même qui étiez concerné. 
Vous lui donnez du jus d’orange, de pomme, de poire, de pruneau. Vous essayez la salade, les épinards, le son. Vous le gavez d’eau d’Hépar, supposée faciliter le transit grâce à sa richesse en magnésium : rien. 
Vous vous impatientez, vous implorez le Ciel pour que, enfin, ça sorte. Vous essayez les massages, vous commencez à envisager les lavements à l’eau bouillie, à l’huile d’olive, à la glycérine. Cela devient une obsession. Tant que l’enfant ne s’est pas soulagé, vous devenez incapable de profiter de la vie, de vous réjouir du soleil qui brille et des oiseaux qui chantent. Vous vous rendez compte que ce n’est pas raisonnable, que le petit, au fond, ne se porte pas si mal, mais vous n’y pouvez rien ! La tension, l’agressivité, montent. Chaque fois que vous croisez votre conjoint, vous lui posez la question, plein d’espoir : « Alors ? C’est sorti ? Toujours pas ??! » 

J’ai d’ailleurs lu cet éloquent témoignage de boubou3724 sur le forum Auféminin, intitulé « Constipation grave, urgence ! ». Je confirme, c’est exactement ça : 
« Salut, j’allais commencer à demander à ma fille de 25 mois de devenir petit à petit propre et je n’en ai pas eu besoin. Je n’ose même plus lui parler de ça, car elle est constipée grave. Elle l’a toujours été depuis sa naissance, mais là, on bat tous les records. 
Elle passe 4 ou 5 jours sans faire et là, brutalement, elle hurle pour sortir pas grand-chose. 
Alors, j’ai essayé plein de choses qui marchaient avant mais là plus rien. Hépar, suppo à la glycérine mais qu’elle ne veut plus du tout que je mette. 

Un lavement prescrit par le médecin qu’elle m’interdit de mettre, sinon je me prends coups de pied, etc. 
Duphalac, ça marche le 1er jour et c’est tout. 
Sachet Forlax sans résultat. 
Gulmik pour épaissir les biberons même si je ne comprends pas pourquoi. 
Sirop Débridat. 
Jus de pruneaux, mais je pense que ça lui donne des gaz c’est tout mais pour elle, c’est pire, elle pleure. 
Madame ne veut pas de pruneaux en morceaux ni en compote. 
Partout où on va, j’ai honte. Elle s’arrête, elle ne veut pas qu’on la regarde et là dit "caca, bobo caca". 
J’ai tout essayé et mon mari est en déplacement en ce moment pendant 1 mois alors je vis jour et nuit avec ses cris, caca, bobo… J’EN PEUX PLUS ! Eh oui, elle se réveille la nuit de douleur… Si vous avez des astuces, je veux bien ...................  » 

Eh bien oui, le psyllium ! C’est ce que nous avons pratiqué avec nos enfants, qui s’en sont portés comme des charmes. 

Précautions avec le psyllium
Sur la boîte de Métamucil, il est indiqué que le produit est réservé aux enfants à partir de six ans. En réalité, il n’y a pas de danger à le donner à des bébés dans leur biberon, en petite quantité (moins d’une demi-cuillère à café) mais jusqu’à trois fois par jour. 
Le seul danger du psyllium pour les enfants serait qu’ils s’étouffent avec la poudre. Ne pas laisser, donc, la boîte à leur portée. Il faut aussi veiller à leur donner le psyllium déjà mélangé dans un liquide et à les faire beaucoup boire car, sinon, l’effet sera inverse : le psyllium absorbera l’eau dans le bol alimentaire et le rendra plus dur. 
Enfin, ne pas oublier que la constipation n’est tout de même pas un état normal : l’enfant peut avoir une maladie plus grave. Consulter absolument un médecin en cas de sang dans les selles, de fièvre, de nausée ou de vomissement, ou de selles très noires – signe possible d’un saignement intestinal. L’enfant peut aussi avoir un fécalome, c’est-à-dire un gros bouchon d’excréments qui ne peut sortir et bloque le transit. Il faut là aussi vérifier avec un médecin pour l’extraire, et ne surtout pas prendre de psyllium qui ferait gonfler l’estomac et l’intestin et donc accroître la douleur. 

À votre santé ! 

[1] http://www.nature.com/ajg/journal/v100/n1s/full/ajg2005519a.html 
[2] An unfermented gel component of psyllium seed husk promotes laxation as a lubricant in humans 
[3] Efficacy and safety of traditional medical therapies for chronic constipation: systematic review 

dimanche 26 février 2017

Diese 5 Teesorten können Ihnen beim Abnehmen helfen

Tee macht schlank? Klar, er hat ja auch null Kalorien. Doch Tee kann auch die Fettverbrennung pushen und Heißhunger ausbremsen. 5 Sorten sind dabei besonders effektiv

Tee ist ein idealer Wegbegleiter auf dem Weg zum Wunschgewicht. Und das liegt nicht nur daran, dass (ungesüßter) Tee – genau wie Wasser – keine Kalorien hat. Denn es gibt bestimmte Teesorten, die Ihnen das Abnehmen erleichtern können. Wir haben bei Tee-Expertin Nicola Baumgartner von Shuyaonachgefragt, welche InhaltsstoffeHier geht's zu passenden Produkten auf Amazon.de! und Wirkungsweisen von Tee für einen Schlank-Effekt sorgen.

Cleveres Abnehmen beginnt beim (Tee) trinken
Die schlechte Nachricht zuerst: "Allein durchs Tee trinken wird man leider nicht schlank", so die Expertin. Logisch, denn am Ende des Tages zählt letztlich nur die Energiebilanz: Wer mehr verbrennt als er zu sich nimmt, nimmt ab. "Doch wer seinen Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgt, unterstützt damit den Abnehmprozess".

Damit alle Körperfunktionen reibungslos funktionieren, sollten Sie täglich mindestens 1,5 Liter trinken – ob Sie gerade abnehmen oder nicht. Das muss nicht immer nur Wasser sein, auch Tee ist erlaubt und der hat den Vorteil, dass er sich geschmacklich variieren lässt. "Der Geschmack darf nämlich nicht zu kurz kommen – vor allem nicht beim Abnehmen", weiß auch Nicola Baumgartner, die mit Ihrer Firma ein Stück traditionelle, chinesische Teekultur nach Deutschland bringt.

Doch nicht nur der Geschmack macht Tee zum perfekten Diät-Helfer. Denn Tee hat dank seiner besonderen Inhaltsstoffe noch viel mehr positive Benefits, die Sie sich zu Nutze machen können, wenn Sie ein paar Kilo verlieren wollen. Tee ... 
• wirkt entgiftend
• fungiert als natürlicher Appetitzügler
• unterdrückt den Süß- und Heißhunger
• regt den Stoffwechsel an
• pusht die Fettverbrennung

Diese Teesorten machen schlank
Nicht jeder Tee eignet sich gleich gut zum Abnehmen. Folgende Teesorten können Sie bei einer Diät unterstützend schlürfen:

1. Grüner Tee
Die Teepflanze wird seit Jahrtausenden in der traditionellen chinesischen Medizin (kurz TCM) gegen eine Viel von Beschwerden und Krankheiten eingesetzt. Und auch beim Abnehmen kann man durch das Trinken von Grünem Tee Erfolge auf der Waage erzielen, denn zahlreiche Studien konnten in der Vergangenheit bereits belegen, dass Grüner Tee die FettverbrennungHier geht's zu passenden Produkten auf Amazon.de!ankurbelt. "Grund dafür sind die enthaltenen Polyphenole, allen voran die sogenannten Catechine. Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die und unter anderem für den bitteren Geschmack verantwortlich sind", erklärt Nicola Baumgartner, die monatelang bei einer chinesischen Teemeisterin in die Lehre ging.

"Grüner Tee, wie beispielsweise der japanische Matcha, regt aufgrund seines hohen Chlorophyll-Gehalts zudem die Selbstreinigungskräfte des Körpers an und sorgt so für einen Detox-Effekt." Darüber hinaus hemmen die gesunden Bitterstoffe den Heißhunger

Ihnen ist der bittere Geschmack von grünem Tee zu intensiv? Kein Problem, Sie können Ihre Bitter-Geschmacksrezeptoren auf der Zunge "trainieren" und sie daran gewöhnen. So lernen Sie den Geschmack von weniger süßen Lebensmitteln wieder besser wahrzunehmen. Sprich: Zuckerbomben wie Gummibärchen & Co. werden Ihnen nach einiger Zeit viel zu süß vorkommen, so dass Sie freiwillig darauf verzichten beziehungsweise nur noch kleine Mengen brauchen, um Ihren Süßhunger zu stillen. Und das hilft beim Abnehmen ungemein.

Tipp: "Halten Sie Ausschau nach Tee-Mischungen, die rohe Kakaobohnen enthalten. Die schmecken nicht bitter, können den Schmachter auf Süßes aber genauso gut stillen", so die Expertin. ZuckerHier geht's zu passenden Produkten auf Amazon.de! und Aromen sollten dem Tee aber nicht zugesetzt sein. Greifen Sie zu möglichst natürbelassenen Mischungen.

2. Mate-Tee
Was in China der Grüne Tee, ist in Südamerika der Mate. Doch Mate-Tee wird auch hierzulande immer beliebter, da er aufgrund seines Koffeingehalts zum Beispiel ein guter Kaffee-Ersatz am Morgen ist. Doch auch beim Abnehmen kann der Tee helfen: "Die Bitterstoffe im Mate-Tee zügeln den Appetit", so die Expertin. In Brasilien, Paraguay, Argentinien und Co. kaut man sogar Mate-Blätter, um den Hunger zu unterdrücken. Mate-Tee sollten Sie sich immer aus losen Teeblättern frisch aufgießen, so können die gesunden Inhaltsstoffe optimal wirken. Übrigens: Mate-Limos, denen oft Zucker, Glukosesirup und Aromen zugesetzt wurden, helfen natürlich nicht beim Abnehmen.

3. Ingwer-Tee
Ingwer-Tee ist ein echter Allrounder unter den Teesorten, denn er unterstützt Sie nicht nur beim Abnehmen: "Die Gingerole im Ingwer-Tee verleihen ihm nicht nur die typische Schärfe, sondern stärken auch das Immunsystem, wirken entzündungshemmend, regen Verdauung und Fettstoffwechsel an und wärmen uns von innen", so Baumgartner.

Ingwer-Tee machen Sie sich am besten selber, statt zu Teebeuteln zu greifen: Für 0,5 Liter Tee einfach rund 5 Gramm frische Ingwerwurzel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ingwer mit kochendem Wasser übergießen, 10 bis 15 Minuten ziehen lassen und fertig. "Den Ingwer müssen Sie nach dem ersten Aufguss nicht direkt auswechseln, sie können ihn ruhig öfter aufgießen", weiß unsere Tee-Expertin. So können Sie das Aroma voll auskosten und den Grad der Schärfe selbst bestimmen.

Tipp: Verfeinern Sie Ihren Ingwer-Tee doch mal mit Zitronengras und frischer Minze, das gibt einen schönen frische Kick. Auch lecker und ein echter Abnehm-Hack für den Alltag: Bei Heißhunger einfach eine Gemüse-Tee oder eine Gemüsebrühe schlürfen.

4. Weißer Tee
Weißer Tee stammt von der gleichen Teepflanze wie beispielsweise auch Schwarzer und Grüner Tee, wobei für die weiße Variante lediglich die geschlossenen Knospen geerntet werden. Die Teesorten unterscheiden sich außerdem in der weiteren Verarbeitung bzw. Herstellung und natürlich im Geschmack. Weißer Tee wird lediglich an der Luft gewelkt und dann getrocknet. Grüner und schwarzer Tee durchlaufen hingegen noch weitere Trocknungs- bzw. Fermentationsprozesse, wodurch sich auch die Inhaltsstoffe verändern. Auch Weißer Tee kann beim Abnehmen mit einer hohen Konzentration an Polyphenolen punkten und so Stoffwechsel und Fettverbrennung anfeuern.

Übrigens: Haben Sie schon mal von Oolong-Tee gehört? Der erlebt gerade einen riesen Hype und wird als DER neue Fatburner-Tee gehandelt. "Oolong-Tee ist der Champagner unter den Teesorten. Er ist qualitativ sehr hochwertig und entsprechend teuer, doch er ist kein besserer Fatburner als beispielsweise Grüner Tee." Der Grund: Oolong ist ein halbfermentierter Tee und ist daher zwischen Grünen Tee und Schwarzem Tee einzuordnen. Sprich: Oolong-Tee und Schwarzer Tee sind viel stärker fermentiert als Grüner Tee. Das Problem: Mit dem Grad der Fermentation sinkt auch der "Fatburner-Effekt".

5. Brennessel-Tee
Brennessel-Tee enthält im Gegensatz zu den Grüntee-Varianten kein Koffein. Und das ist auch gut so, denn nicht jeder verträgt das natürliche Aufputschmittel gleich gut. Brennessel-Tee wirkt dank seines hohen Kalium- und Calcium-Gehalts entwässernd und ist stark harntreibend, man verliert dementsprechend viel Wasser. "Dadurch werden die Selbstreinigungskräfte des Körpers unterstützt", so die Expertin, daher findet man Brennessel auch in vielen Detox-Teemischungen. Man wässert im Grunde die Fettzellen aus, dass Fettgewebe selbst wird aber nicht abgebaut. Wichtig: Brennessel-Tee nur in Maßen trinken und ausreichend Wasser wieder zuführen, da der Körper sonst dehydrieren könnte.

Experten-Tipp: Losen Tee statt Teebeutel bevorzugen
"Genießen Sie Tee am besten immer in loser Blattqualität. Je größer die Blätter, desto besser". Im Fall von Teebeuteln wurden die Bestandteile des Tees stark zerkleinert, so dass die Inhaltsstoffe beim Übergießen mit Wasser direkt austreten können. Dadurch müssen Sie die Teebeutel beim zweiten Aufguss wechseln, da der Tee sonst schnell nachbittert. Wer losen Tee verwendet, kann denn Tee ruhig mehrfach aufgießen, denn nur so können sich das Aroma und all die wertvollen Inhaltsstoffe langsam freisetzen.