NULL BOCK AUF KARMA
Ein Mann steht am Ufer eines Flusses und versucht, mit seinen bloßen Händen Fische zu fangen. Während Stunden müht er sich vergeblich ab, immer wieder entgleiten ihm die Fische. Hinter ihm erscheint ein weiser alter Mann und spricht ihn sanft an:
»Ich kann dir zeigen, wie du ein Netz knüpfen kannst, mit welchem du in kurzer Zeit viele Fische fangen wirst«.
Der Mann am Fluss hört kaum zu, wendet sich nicht einmal um, und setzt seine wenig aussichtsreiche Tätigkeit fort. Ungeduld: und missmutig brummt er:
»Ich habe jetzt keine Zeit, ich muss Fische fangen.«
Diese Geschichte ist symbolisch für das Leben der meisten Menschen in den westlichen Ländern. Wir lassen uns zu oft ablenken von allen Dingen, die uns auf den ersten Blick wichtig erscheinen, und sind blind für das, was unser Leben wahrhaftig bereichert oder leichter macht.
Die Geheimnisse des Lebens liegen uns zu Füssen, doch statt sie aufzuheben, stolpern wir ständig über sie und eilen weiter, als ob nichts geschehen wäre.
Das Leben ist ein einziger, großer Stress, denn wir müssen im Schweiße unseres Angesichts hart arbeiten - für Geld, Sicherheit, Luxus, Medizin, Hypotheken, Alimente, Umweltsteuern und dergleichen. Doch müssen wir das wirklich? Eine Legende aus Afrika möge zum Nachdenken anregen:
Ein junger Afrikaner liegt schlafend unter einer Kokospalme. Ein weißer Kolonialist weckt ihm unsanft auf:
"Steh auf du musst zur Schule!"
"Warum?" fragt der Afrikaner erstaunt.
"Damit du etwas lernst und die Chance hast, eine gute Ausbildung zu bekommen."
"Wozu brauch ich die?"
"Damit du einen guten, lukrativen Job finden kannst. Mit diesem verdienst du dann immer mehr Geld."
"Wofür brauche ich das?"
"Na‚ um die Menschen zu bezahlen, die für dich arbeiten werden! Je mehr Erfolg du hast, desto mehr Menschen arbeiten für dich, und desto reicher wirst du!"
"Warum soll ich reich werden?"
"Aber du Dummerchen, damit du im Alter nicht mehr arbeiten musst! Mit fünfzig oder sechzig Jahren bist du reich, dann kannst du dich zur Ruhe setzen, unter Palmen liegen und das Leben genießen!"
Da antwortet der junge Afrikaner:
"Das tue ich doch schon jetzt . . .?!"
»Ich kann dir zeigen, wie du ein Netz knüpfen kannst, mit welchem du in kurzer Zeit viele Fische fangen wirst«.
Der Mann am Fluss hört kaum zu, wendet sich nicht einmal um, und setzt seine wenig aussichtsreiche Tätigkeit fort. Ungeduld: und missmutig brummt er:
»Ich habe jetzt keine Zeit, ich muss Fische fangen.«
Diese Geschichte ist symbolisch für das Leben der meisten Menschen in den westlichen Ländern. Wir lassen uns zu oft ablenken von allen Dingen, die uns auf den ersten Blick wichtig erscheinen, und sind blind für das, was unser Leben wahrhaftig bereichert oder leichter macht.
Die Geheimnisse des Lebens liegen uns zu Füssen, doch statt sie aufzuheben, stolpern wir ständig über sie und eilen weiter, als ob nichts geschehen wäre.
Das Leben ist ein einziger, großer Stress, denn wir müssen im Schweiße unseres Angesichts hart arbeiten - für Geld, Sicherheit, Luxus, Medizin, Hypotheken, Alimente, Umweltsteuern und dergleichen. Doch müssen wir das wirklich? Eine Legende aus Afrika möge zum Nachdenken anregen:
Ein junger Afrikaner liegt schlafend unter einer Kokospalme. Ein weißer Kolonialist weckt ihm unsanft auf:
"Steh auf du musst zur Schule!"
"Warum?" fragt der Afrikaner erstaunt.
"Damit du etwas lernst und die Chance hast, eine gute Ausbildung zu bekommen."
"Wozu brauch ich die?"
"Damit du einen guten, lukrativen Job finden kannst. Mit diesem verdienst du dann immer mehr Geld."
"Wofür brauche ich das?"
"Na‚ um die Menschen zu bezahlen, die für dich arbeiten werden! Je mehr Erfolg du hast, desto mehr Menschen arbeiten für dich, und desto reicher wirst du!"
"Warum soll ich reich werden?"
"Aber du Dummerchen, damit du im Alter nicht mehr arbeiten musst! Mit fünfzig oder sechzig Jahren bist du reich, dann kannst du dich zur Ruhe setzen, unter Palmen liegen und das Leben genießen!"
Da antwortet der junge Afrikaner:
"Das tue ich doch schon jetzt . . .?!"
Wir erleben schmerzhafte
Enttäuschungen, wenn unser Lebenspartner nicht mehr mit dem Bild unseres
Traummannes oder unserer Traumfrau übereinstimmt. Oft lieben wir unseren Beruf
nicht, denn er ist für viele nur Mittel zum Zweck, um Geld zu verdienen. Und sind
wir nicht frustriert, wenn sogar unser Körper uns im Stich lässt und wir krank
werden? Denken wir nicht, dass wir Pechvogel sind, wenn wir einen Unfall haben?
Schleicht sich nicht der Gedanke ein, dass die anderen stets mehr Glück haben
als wir selbst? Verdrängen wir nicht sogar den Gedanken an den Tod, weil dieser
nicht in unser Konzept des perfekten, kontrollierbaren Lebens passt und weil
der Tod das Unbekannte, das Neue - uns ängstigt?
Wir wissen, dass wir vieles in
unserem Leben verändern könnten, aber schaffen es nicht, weil wir zu müde sind,
zu wenig motiviert, zu überfordert, zu viel Zeit und Energie verlieren mit dem
harten Alltag mit seinen Mühen und Sorgen. Und in unserer arg beschnittenen
Freizeit hetzen wir von einer Ablenkung zur anderen, auf der Jagd nach der
fehlenden Befriedigung in unserem Leben und um die innere Leere und eine diffuse Angst vor den
wahrhaft wichtigen Fragen zu verdrängen.
~ aus "Null Bock auf Karma - Erleuchtung für Gestresste" von Yves E. Patak ~

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