mercredi 14 décembre 2016

Das sollten Sie essen, wenn Sie viel sitzen 


Im Schnitt sitzt man acht bis zehn Stunden, im Büro, den öffentlichen Verkehrsmitteln, zuhause. Das kann krank und dick machen - wenn man sich nicht richtig ernährt.
Wie schädlich Sitzen für unseren Körper ist, wissen geplagte Vielsitzer genauso gut wie die zahlreichen Studien darüber. Nicht von ungefähr kommt der Spruch, dass Sitzen das neue Rauchen ist. Wer den ganzen Tag wie festgeklebt auf seinem Stuhl verbringt, fühlt sich irgendwann lethargisch und schlapp. Auf Dauer macht Sitzen sogar krank – und dick. Die richtige Ernährung und regelmäßige Bewegung auf Arbeit helfen dabei, neue Energie zu tanken und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Haltungsschäden zu minimieren.
Bewegen, bewegen, bewegen – ein paar Minuten nach jeder Stunde Sitzen reichen schon. Und wenn die Zeit nicht für einen ausgedehnten Spaziergang genügt, dann schütteln Sie wenigstens Arme und Beine regelmäßig aus und strecken Sie sich. Laufen Sie Treppen, statt den Fahrstuhl zu nehmen, oder gehen Sie einen kleinen Umweg zur Kantine. Auch der Weg zur Arbeit und zurück sollte mit mehr Bewegung verbunden werden. Warum nicht mal eine Station früher aussteigen oder gleich das Fahrrad nehmen? Viel hilft in diesem Falle viel.
Und in Sachen Ernährung? Es gibt eine Reihe von Nährstoffen, die dem Körper helfen, gegen Entzündungen – die unter anderem dafür sorgen, dass wir vom vielen Sitzen zunehmen – vorzugehen und das Immunsystem zu stärken.
Beeren – je dunkler, desto besser
Essen Sie regelmäßig Beeren, diese enthalten eine hohe Zahl antioxidativer Verbindungen, die eine entzündungshemmende Wirkung haben. Vor allem Blaubeeren sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Anthocyanen – diese Pflanzenfarbstoffe sind ein wahres Wundermittel gegen eine Vielzahl von Krankheiten. Je dunkler die Beeren, desto mehr Anthocyane sind enthalten. Integrieren Sie Blaubeeren, Açaí-Beeren, Aronia, Brombeeren, Schwarze Johannisbeeren, Holunderbeeren oder Kirschen in Ihr Frühstück oder einen Smoothie für zwischendurch.

Fetter Fisch zum Mittag
In vielen industriell hergestellten Lebensmitteln befinden sich gefährliche Transfette oder Pflanzenöle wie Soja-, Mais- oder Sonnenblumenöl. Sie enthalten viel zu viele entzündliche Omega-6- und zu wenig entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren. Empfohlen wird, nie mehr als fünfmal so viel Omega-6- wie Omega-3-Fettsäuren zu essen – im Durchschnitt nimmt man allerdings die achtfache Menge davon zu sich. Also bei der nächsten Mittagspause einfach mal zum Thunfisch- oder Wildlachsmenü in der Kantine greifen. Denn diese fettreichen Kaltwasserfische enthalten einen sehr hohen Anteil an den nötigen entzündungshemmenden Fettsäuren – eine wertvolle Ergänzung sind Pflanzenöle wie Raps-, Lein- und Walnussöle.

Nüsse und Samen – enthalten viel Omega 3
Neben Fischen sind Nüsse der wichtigste Lieferant für Omega-3-Fettsäuren (Alphalinolensäure) und sollten am besten jeden Tag verzehrt werden. Die in Nüssen und Samen enthaltenen ungesättigten Fettsäuren wirken sich nicht nur gut auf Gefäße und das Herz-Kreislauf-System aus, sondern sind zudem entzündungshemmend und vitaminreich. Allerdings hat jede Nuss einen anderen Vorteil – während Walnüsse, Chia- und Leinsamen sehr viel Alphalinolensäure enthalten, sind Mandeln ein wichtiger Lieferant von Antioxidantien, die den Körper vor freien Radikalen schützen. Am besten mischt man sich verschiedene (ungesalzene) Nuss- und Samensorten zu einem gesunden Mix zusammen.

Ananas – gesundheitsfördernd durch Bromelain
Auch die Ananas gilt als wahres Naturheilmittel. Sie enthält neben zahlreichen Vitalstoffen auch einen hohen Anteil an entzündungshemmenden Bromelain. Reich an diesem Enzym ist vor allem der mittlere Teil der Frucht, daher sollten auch die härteren Stückchen des Strunks mitgegessen werden. Außerdem hat der Saft dieser Frucht eine entwässernde Wirkung und kann helfen, Schlacken aus dem Körper zu spülen. Hat man einen empfindlichen Magen, sollten Ananassorten mit einem geringeren Fruchtsäuregehalt gewählt werden.

Olivenöl - wirkt ähnlich wie Ibuprofen
Forscher fanden heraus, dass frisch gepresstes Olivenöl ähnlich entzündungshemmend wirkt wie das Schmerzmittel Ibuprofen. Zwar kann es keine akuten Kopfschmerzen lindern, aber bei regelmäßigem Verzehr das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mindern und bei der Gewichtsabnahme helfen. Verwenden Sie es nicht nur als Kochfett, sondern auch als Soßengrundlage oder Dressing für den Salat. Denn die im Öl enthaltenen einfach ungesättigten Fettsäuren setzen in unserem Körper ein Hormon frei, welches nicht nur den Cholesterinspiegel senkt, sondern auch gegen Heißhunger hilft.

Kurkuma – die heilige Pflanze aus Indien
Schon seit Jahrtausenden wird diese Pflanze in der chinesischen und indischen Medizin als Heilpflanze verehrt. In unseren Küchen hat das curryähnliche Pulver allerdings erst wenig Einzug gehalten. Durch den enthaltenen Wirkstoff Kurkumin wirkt dieses Lebensmittel stark entzündungshemmend und antioxidativ. Es beeinflusst dadurch viele entzündliche Symptome, die unter anderem mit Übergewicht und Stoffwechselstörungen zusammenhängen. 

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