mercredi 17 août 2016

10 Backfehler, die fast jeder macht


Wer kennt das nicht: der Teig ist zu matschig oder viel zu trocken. Beim Backen läuft nicht immer alles so wie man eigentlich will. Doch woran liegt das eigentlich? HeimGourmet deckt die 10 häufigsten Fehler auf: Beim Backen spielen Teig und Ofen nicht immer so mit, wie man es gerne hätte... Um Spaß und ein zufriedenstellendes Ergebnis beim Backen zu erzielen, deckt HeimGourmet 10 der gängisten Backfehler auf und gibt Tipps, diese zu...

1. Ungenauigkeit
Gute Vorbereitung und Präzision sind grundlegend für ein gelungenes Backergebnis. Bevor mit dem Backen begonnen wird, sollte das Rezept ganz durchgelesen werden, um einen Überblick über Dauer, Schwierigkeitsgrad und Zutaten zu bekommen. 
Die Zutaten sollten dann nicht nur ungefähr sondern lieber ganz genau abgewogen werden, da der Teig sonst schnell matschig, bröselig oder zu fest wird. 

2. Dem Mehl nicht genug Beachtung schenken
Mehl abmessen ist leicht und schnell gemacht. Jedoch ist es besser das Mehl, anstatt direkt in einen Messbecher zu füllen, Löffel für Löffel umzufüllen, damit eingschlossene Luft kein falsches Messergebnis bringt. Mit einer Küchenwaage kann nichts schiefgehen.
Durch das Sieben von Mehl, werden dicke Klumpen gelöst, so dass bei der Zugabe von Flüssigkeiten gleichmäßige Verbindungen ohne Klümpchen entsehen. 
Noch ein Tipp für Rosinenkuchen: Damit die Rosinen während des Backens nicht absinken, die Rosinen vorher in Mehl wenden. 

3. Zutaten aufwärmen
Die meisten Rezepte geben an, dass die Zutaten Raumtemperatur haben sollen. Jedoch sollten diese um Zeit zu sparen niemals vorher in einer Mikrowelle aufgewärmt werden, da die Optimaltemperatur so sehr schnell überschritten wird. Besser die entsprechenden Zutaten rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. 

4. Übereifriges Mixen
Wenn Handmixer oder Küchenmaschine zu hoch eingestellt sind, erhitzen die Zutaten zu sehr. Zudem wird der Teig zu fest und gummiartig. 
Hier ist also wieder Geduld gefragt und es sollte lieber einen Gang runtergeschaltet werden.

5. Hefeteig abkühlen lassen
Hefeteig mag es gerne warm, damit die Hefe richtig arbeiten kann. Jedoch sollte dieTemperatur unter 39 °C liegen, da sonst die Hefesporen absterben und der Teig nicht mehr aufgeht. Zudem sollte der Teig mit einem Tuch abgedeckt sein, damit er keine Zugluft bekommt und keine ungleiche Temperaturverteilung entsteht. Wenn der Teig um das Doppelte aufgegangen ist, ist er für die weitere Verarbeitung einsatzfähig. 

6. Backform nicht einfetten
Auch antihaftbeschichteten Backformen tut ein wenig Fett gut. Dies vermindert die Gefahr, dass sich Kuchen und Muffins nur schwer herauslösen lassen und zerbrechen. Wer etwas Fett sparen möchte, kann die Backform mit Backpapier auslegen. 
Wenn sich der Kuchen dennoch nur schwer aus der Form lösen lässt, hilft es ein nasses, kaltes Tuch über die Form zu legen, bevor der Kuchen gestürzt wird. 

7. Falsche Ofentemperatur
Die richtige Ofentemperatur ist für das Gelingen von Backwerken entscheidend. Ein Ofenthermometer eignet sich, um die Temperatur im Ofen zu überprüfen, da auch die Temperatur je nach Ofen nicht immer der entspricht, die eingestellt wurde. 
Während des Backvorgangs sollte vermieden werden, die Ofentür zu öffnen, da sich sonst die Innentemperatur zu sehr ändert, was im schlimmsten Fall dafür sorgt, dass der Kuchen einfällt. 
Kleiner Tipp: Wenn Muffins und ähnliches eine zu hohe Spitze bekommen, ist die Temperatur zu hoch eingestellt. Hier wird die Oberfläche zu hart, bevor das Backpulver den Teig gleichmäßig aufgehen lassen kann. 

8. Temperaturunterschied unterschätzen
Um das Zusammenfallen des Kuchens nach dem Backen zu verhindern, sollte darauf geachtet werden, dass der Temperaturunteschied nach dem Backen nicht zu enorm ist. Es empfiehlt sich kurz vor Ende der angegebenen Backzeit, den Ofen auszuschalten und den Kuchen dann noch circa 5-10 Minuten im Ofen zu lassen. Anschließend die Ofentür erst nur leicht öffnen, um dem Kuchen einen Kälteschock zu ersparen. 

9. Ruhezeit nicht beachten
Dem Kuchen sollte, nachdem er aus dem Ofen genommen wurde, eine Ruhezeit von 10-15 Minuten gegönnt werden, damit er sich festigen und abkühlen kann. 
Jedoch sollten die Backwaren auch nicht zu lange in der Form gelassen werden, da das entstehende Kondenswasser den Teig anfeuchtet und er sich dann ebenfalls schlecht aus der Form lösen lässt. Nach ungefähr 15 Minuten sollten die Backwaren aus der Form genommen werden und anschließend auf einem Kuchengitter weiter abkühlen. 

10. Zerbrochenen Biskuitteig wegschmeißen
Zerbrochener Biskuitteig muss nicht weggeworfen werden! Wenn der Tortenboden in zwei Hälften zerbrochen ist, kann er mit Eiweiß wieder aneinander geklebt werden. Etwas trocken lassen und schon kann er weiter verwendet werden. 
Wenn er hingegen hoffnungslos zerbrochen ist, kann er anstelle von Tortenboden, alsGrundlage für Tiramisu verwendet werden. Es ist auch möglich ihn zu reiben und Rumkugeln daraus zu machen. 

Für weitere Tipps und Tricks rund um das Thema Backen findet Ihr hier: Kuchenteig, Creme und Co. - 10 Basics für die Backstube: 
http://www.heimgourmet.com/artikel-1165-kuchenteig-creme-und-co-10-basics-fur-die-backstube.htm

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